Wenn Du bei Facebook Werbung schaltest, hast Du sicher schon vor dieser Frage gestanden: Soll ich einfach einen bestehenden Beitrag boosten oder gleich den Ads Manager nutzen? Falls Du jetzt spontan denkst: „Boosten geht schneller, das passt schon“, dann lass uns da mal gemeinsam genauer hinschauen. Denn die Unterschiede sind größer, als man denkt – und sie haben direkten Einfluss auf Deinen Werbeerfolg.
Boosted Posts: Der schnelle, aber limitierte Einstieg
Klar, der Boost-Button ist verlockend. Ein Klick, ein paar Euro rein, Zielgruppe grob einstellen – und los geht’s. Wenn Du Facebook-Werbung nur mal ausprobieren willst oder einfach schnell Reichweite aufbauen möchtest, ist das auch völlig okay. Aber: Boosted Posts sind quasi die „Facebook-Werbung light“. Sobald Du ernsthaft Ergebnisse willst – und damit meinen wir Leads, Website-Besucher oder echte Anfragen – wird’s ohne Ads Manager schwierig.
Warum Ads Manager der bessere Weg ist
Der Ads Manager gibt Dir einfach viel mehr Möglichkeiten. Du kannst:
✅ Kampagnen-Ziele präzise festlegen: Ob Traffic, Conversions oder Lead-Generierung – Du bestimmst, was Facebook für Dich erreichen soll.
✅ Dein Budget flexibel steuern: Tages- oder Laufzeitbudget? Budgeterhöhung während der Kampagne? Im Ads Manager kein Problem.
✅ Gezieltes Targeting nutzen: Eigene Kundendaten hochladen, Lookalike Audiences erstellen oder gezielt bestehende Website-Besucher ansprechen – all das geht nur im Ads Manager.
✅ A/B-Tests durchführen: Teste verschiedene Anzeigentexte, Bilder oder Zielgruppen, um herauszufinden, was wirklich performt.
✅ Mehr Kontrolle über die Platzierungen: Willst Du nur auf Instagram werben? Oder Deine Anzeige in den Facebook Stories platzieren? Im Ads Manager wählst Du das ganz genau aus.
✅ Conversion-Tracking sauber einrichten: Mit Pixel, Conversion API und Co. kannst Du die Ergebnisse Deiner Kampagnen viel besser messen – und Facebook optimiert die Anzeigen automatisch auf Dein Ziel.
Boosted Posts: Schnell gemacht, aber mit Tücken
Beim Boosted Post fehlen all diese Feinheiten. Du hast:
❌ Weniger Zielauswahl
❌ Wenig Einfluss auf die Platzierung
❌ Keine A/B-Tests
❌ Keine Möglichkeit, spezifische Events wie „Add to Cart“ oder „Kauf abgeschlossen“ zu tracken
❌ Keine Custom Audiences und Lookalikes
❌ Kaum Flexibilität beim Budget – einmal eingestellt, lässt sich da nichts mehr nachjustieren
Kurz gesagt: Boosted Posts sind super für den schnellen Start, aber nichts für eine durchdachte Strategie mit echtem Fokus auf Performance. Wer wirklich das Beste aus seinem Werbebudget rausholen will, kommt am Ads Manager nicht vorbei.
Tipp aus der Praxis
Falls Dir der Ads Manager noch ein Buch mit sieben Siegeln ist – keine Sorge! Es gibt jede Menge gute Tutorials, und viele Agenturen (natürlich auch Autohaus Digital) bieten Beratungen an, damit Du schneller den Durchblick bekommst. Und ja, es lohnt sich! Denn gerade in Zeiten, wo jeder Euro im Marketing genau sitzen muss, macht der Unterschied zwischen „schnell mal geboostet“ und „professionell gesteuert“ einen Riesenunterschied.
Fazit: Ads Manager rockt – Boosted Posts nur zum Reinschnuppern
Wenn Du es also wirklich ernst meinst mit Facebook-Werbung und Dein Autohaus langfristig auf Social Media stark positionieren willst, dann: Weg vom Boost-Button, rein in den Ads Manager! Und wenn Du dabei Unterstützung brauchst – wir helfen gerne.

Über den Autor: Wolfgang Gschaider ist Online Marketer, Digitalstratege und Co-Founder von Autohaus Digital. Er unterstützt Autohäuser in Österreich und Deutschland dabei, eine erfolgreiche Präsenz im Internet aufzubauen und zu pflegen. Bei Autohaus Digital ist er unter anderem für alle technischen Aspekte im digitalen Marketing zuständig. Wolfgang liebt es, seine Kunden regelmäßig mit Tipps, Tricks und Neuigkeiten rund um die digitale Kommunikation und das Onlinemarketing im modernen Autohaus zu versorgen. Wenn Du gerne mehr über nachhaltiges E-Mail Marketing wissen willst, schreib uns unter wg@autohausdigital.at.